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IDW verabschiedet zweites Modul zu IDW RS HFA 50 (IAS 19 – M2)

IRZ, Heft 12, Dezember 2017, S. 498

Der Hauptfachausschuss des IDW hat am 14. November 2017 das zweite Modul der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: IFRS-Modulverlautbarung (IDW RS HFA 50) verabschiedet und über die IDW-Website veröffentlicht.


Das Modul IAS 19 – M2 befasst sich mit der bilanziellen Abbildung von Übertragungen nicht-finanzieller Vermögenswerte auf einen Fonds i.S.v. IAS 19.8 mit anschließender Nutzungsüberlassung aus Sicht des Trägerunternehmens. Das IDW beantwortet darin die Frage, ob und inwieweit unter Berücksichtigung der Regelungshierarchie von IAS 8 die Vorschriften zu Sale-and-Lease-back-Transaktionen nach IFRS 16 analog anwendbar sind.

IDW RS HFA 50 behandelt abgegrenzte, teilweise sehr spezifische Fragestellungen der IFRS-Rechnungslegung nach einem einheitlichen Schema („Modul“). Jedes Modul ist eigenständig und wird gesondert vom Hauptfachausschuss verabschiedet. Wie alle Standards zur Rechnungslegung des IDW zu IFRS-Fragestellungen hat auch die Modulverlautbarung keine unmittelbar bindende Wirkung für die IFRS-Bilanzierer und steht zudem unter dem Vorbehalt, dass zwischenzeitlich durch das IASB und das IFRS Interpretations Committee keine abweichende Auffassung geäußert wird.

Das Modul wird in Heft 12/2017 der Zeitschrift IDW Life veröffentlicht und ersetzt mit Inkrafttreten von IFRS 16 den Abschnitt 4.3.3. der IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur Anwendung von IFRS (IDW RS HFA 2).

 



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