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Entwurf für Klarstellungen bei Investmentgesellschaften

IRZ, Heft 7/8, Juli/August 2014, S. 276

Der IASB hat am 11. Juni 2014 den Entwurf eines Änderungsstandards Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 10 und IAS 28)“ (ED/2014/2) veröffentlicht. Die vorgeschlagenen Änderungen gelten der Adressierung von Sachverhalten, die sich aus der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften ergeben haben.


Durch Änderung des IFRS 10 hatte der IASB im Oktober 2012 eine Ausnahme in Bezug auf die Konsolidierung von Tochterunternehmen unter IFRS 10 gewährt, wenn das Mutterunternehmen die Definition einer „Investmentgesellschaft“ erfüllt. Im Nachgang gingen beim IFRS Interpretations Committee verschiedene Anfragen im Zusammenhang mit der Umsetzung dieser Konsolidierungsausnahme ein. Das IFRS IC empfahl dem IASB, Klarstellungen zu diesen Sachverhalten im Rahmen eines eng umrissenen Projekts zu adressieren, und im März 2014 nahm der IASB ein solches Projekt offiziell in sein Arbeitsprogramm auf. Aufgrund der engen Abgrenzung der Sachverhalte konnte jetzt bereits nach kurzer Zeit ein Entwurf veröffentlicht werden, der Klarstellungen zu folgenden Sachverhalten enthält:

 

 

Da es sich aus Sicht des IASB bei allen drei Sachverhalten um klarstellende Ergänzungen des Standardtextes handelt, sind weder ein gesondertes Erstanwendungsdatum noch spezifische Übergangsvorschriften in Bezug auf die neu vorgeschlagenen Ergänzungen vorgesehen.

Stellungnahmen zum Änderungsentwurf ED/2014/2 werden bis zum 15. September 2014 an den IASB erbeten. Der Standardentwurf steht auf der Website des IASB (www.iasb.org) zum Download zur Verfügung.

 



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