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IDW verabschiedet IDW RS HFA 48 und aktualisiert IDW RS HFA 2

IRZ, Heft 6, Juni 2016, S. 247

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat am 27. April 2017 bekannt gegeben, dass auf der Sitzung des Hauptfachausschusses (HFA) des IDW am 12. April 2017 zwei Rechnungslegungsstandards verabschiedet wurden, die sich mit IFRS-Sachverhalten auseinandersetzen: IDW RS HFA 2 Einzelfragen zur Anwendung von IFRS und  IDW RS HFA 48 Einzelfragen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS 9.


IDW RS HFA 2 Einzelfragen zur Anwendung von IFRS wurde aktualisiert und umfassend redaktionell überarbeitet. Hintergrund hierfür ist u.a. die (weitgehende) Ablösung von IAS 11 Fertigungsaufträge, IAS 18 Umsatzerlöse und IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung durch IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden und IFRS 9 Finanzinstrumente. Da beide Standards für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend anzuwenden sind, wurden die bisherigen Ausführungen zu IAS 11, IAS 18 und IAS 39 gestrichen bzw. an die entsprechende Neuregelung angepasst. Mit dieser Aktualisierung wurde darüber hinaus auch der am 14. Juni 2016 veröffentlichte Entwurf einer Änderung von IDW RS HFA 2 zur Bilanzierung von konzerninternen Salden und Transaktionen i.S.v. IFRS 10 finalisiert.

IDW RS HFA 48 Einzelfragen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS 9 behandelt Zweifelsfragen und Auslegungsprobleme, mit denen Ersteller und Prüfer bei der Umstellung auf den neuen Finanzinstrumente-Standard des IASB konfrontiert sind. Die sehr umfangreiche Verlautbarung des IDW soll zum besseren Verständnis und einer sachgerechten Auslegung der teilweise sehr komplizierten Regelungen des IFRS 9 beitragen.

 



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