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FAF/FASB: Jüngste Standardsetzungsaktivitäten

IRZ, Heft 3, März 2017, S. 107

Der Financial Accounting Standards Board (FASB) hat am 27. Januar 2017 eine Ergänzung seiner Rechnungslegungsvorschriften veröffentlicht. Mit der Standardergänzung ASU 2017-04 “Intangibles – Goodwill and Other (Topic 350): Simplifying the Test for Goodwill Impairment” wird das bisher dreistufige Impairment-Modell der US-GAAP auf ein zweistufiges Modell zurückgeführt, das konzeptionell dem Wertminderungs-Modell nach IAS 36 in weiten Teilen entspricht.


Es handelt sich gleichwohl nicht um eine Übernahme des IAS 36 in die US-GAAP, die konzeptionelle Annäherung war auch nicht Gegenstand eines Konvergenz-Projekts zwischen FASB und IASB. Der Pflichtanwendungszeitpunkt der Neuregelung ist gestaffelt nach Börsennotierung und Unternehmensform in einem Zeitraum zwischen 2019 und 2021.

Am 16. Februar 2017 hat der FASB die Veröffentlichung der diesjährigen Printausgabe der „Accounting Standards Codification bekannt gegeben. Diese enthält den Stand der FASB-Rechnungslegungsvorschriften einschließlich Änderungen und Ergänzungen bis 31. Oktober 2016. Die gedruckte Regelsammlung ergänzt die Online-Version, welche jedoch den maßgeblichen Stand der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften für US-GAAP-Anwender darstellt.

Die Verlautbarungen stehen auf der Website des FASB (www.fasb.org) zum Download zur Verfügung.

 



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