ESMA veröffentlicht weitere Entscheidungen zur Durchsetzung der IFRS


IRZ, Heft 1, Januar 2015, S. 13

Am 18. November 2014 hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) aus der vertraulichen Datenbank einen weiteren Satz von Auszügen zu insgesamt elf Durchsetzungsentscheidungen europäischer Enforcement-Stellen veröffentlicht.

Die ESMA als europäische Koordinationsinstanz der mitgliedstaatengebundenen Enforcement-Einrichtungen veröffentlicht regelmäßig Auszüge aus der European Enforcers Coordination Sessions (EECS)-Datenbank zu Enforcemententscheidungen in den Mitgliedstaaten (s. IRZ 2014, 336 ff.). Ziel ist die Unterstützung einer best practice in Bezug auf IFRS-Rechnungslegungsfragen in Europa.

Die jüngste Sammlung von Auszügen aus der Datenbank (Nummer 16) enthält Entscheidungen von August 2012 bis März 2014 zu folgenden Themen:

 

  • § IAS 1/IAS 39/IFRS 7: Angaben zu gestundeten Krediten/Darlehen;
  • § IFRS 3/IFRS 13: Beizulegender Zeitwert bei Gegenleistungen in Form von Eigenkapitaltiteln;
  • § IAS 32: Ansatz einer Schuld, die an Eigenkapitalgeber zu zahlen ist;
  • § IAS 7/IAS 16/IAS 18: Darstellung bestimmter Erlöse in der Kapitalflussrechnung;
  • § IFRS 5: Darstellung aufgegebener Geschäftsbereiche und Klassifikation/Darstellung langfristiger Vermögenswerte als zur Veräußerung gehalten;
  • § IAS 12/IFRS 5: Latente Steueransprüche bei Veräußerung eines Tochterunternehmens;
  • § IAS 12/IAS 16/IAS 40: Bilanzierung der Auswirkungen spezieller Steuerregelungen;
  • § IAS 36: Angabe wesentlicher Annahmen bei Werthaltigkeitstests von Geschäfts- oder Firmenwerten;
  • § IFRS 6/IAS 38: Angaben in Bezug auf aktivierte Kosten;
  • § IFRS 8: Angaben zu bedeutenden Kunden.