Tätigkeitsbericht 2011 der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung


IRZ, Heft 2, Februar 2012, S. 60

Am 18. Januar 2012 hat die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) ihren Tätigkeitsbericht 2011 vorgelegt.

Der Bericht enthält folgende Hauptaussagen:

 

  • Die Fehlerquote bei den durch die DPR geprüften Abschlüssen entspricht mit 25 % etwa der des Vorjahres (26 %).

 

  • Als Hauptursachen für die unverändert relativ hohe Fehlerquote nennt die DPR die unzureichende Berichterstattung in Lagebericht und Anhang, vor allem hinsichtlich etwaiger Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Unternehmenssituation, sowie Umfang und Anwendungsschwierigkeiten bei einzelnen IFRS.

 

  • Ausgehend von mehr als 700 Prüfungen seit Bestehen der DPR hat diese ausgewählte IFRS-Sachverhalte im Rahmen des Agenda-Konsultations-Projekts an den IASB adressiert, um auf eine bessere Umsetzbarkeit der Regelungen durch die Unternehmen und auf eine bessere Durchsetzbarkeit seitens der DPR hinzuwirken.

 

Im Jahr 2011 hat die DPR 110 Prüfungen (Vorjahr 118) abgeschlossen, davon 90 Stichprobenprüfungen. Die übrigen 20 Prüfungen wurden entweder anlassbezogen oder auf Verlangen der BaFin durchgeführt. Während im Vorjahr noch 6 fallbezogene Voranfragen durch die DPR beantwortet wurden, geschah dies in 2011 nur in einem einzigen Fall.

 

Der Tätigkeitsbericht der DPR steht auf der Internetpräsenz der Prüfstelle (www.frep.info) zum Download zur Verfügung.